Kapelle Leimbach
Ursprünglich gehörte Leimbach zur Pfarrei
Reifferscheid,
wie die Begüterung der Abtei St Maximin in diesem Ort im 13. Jahrhundert
beweist. Recht bald entstanden hier eine Kapelle zu Ehren des Heiligen
Matthias, in der 1642 ein Glöcklein aus der seit einigen Jahrhunderten
nicht mehr vorhandenen Peter Wallerkirche abgegeben wurde.
1707
erfolgte ein Kapellenneubau. Laut
Visitationsprotokoll von 1753 wurde innerhalb von 3 Monaten eine
Instandsetzung verlangt. Nach einem weiteren Visitationsbericht von 1830,
besass die Kapelle noch eine weitere Glocke aus dem Jahre 1826. 1833 ist
das Gotteshaus baufällig, deshalb wurde im Oktober 1835 ein Neubau
benediziert. Die Anlage ist ein dreiachsiger Saalbau mit halbrundem
Chorschluß.
Der
Altaraufsatz vom Anfang des 18. Jhd hat in der Mitte
eine Holzfigur der Muttergottes mit dem Kind, darüber ein des hl.
Matthias, an den Giebelecken zwei schwebende Engel, seitlich auf den Türwänden
Figuren des hl. Petrus und des hl. Johannes des
Täufers.
In der Mitte des 18. Jahrhunderts wohnte meist ein Frühmessner
in Leimbach. Das Frühmessnerkapital betrug 1827 261 Taler, das
Kapellenkapital 352 Taler.
1993
und 1994 wurde an der Kapelle Leimbach mit nicht
unerheblicher Unterstützung durch das Bistum Trier und die Ortsgemeinde
Leimbach eine Außensanierung durchgeführt, die Anfang 1997 abgeschlossen
wurde.
Auch das Kapellenumfeld wurde im Rahmen der
Dorferneuerung von der Ortsgemeinde mit Zuschuss des Landes 1995-96 neu
gestaltet.