| 53518 Leimbach Am Bach 4 |
Leimbach-Eifel |
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Ortschronik
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Leimbach, Gilgenbach,
Adorferhof Leimbach und Gilgenbach sind sogenannte Bach - Orte, sie
leiten regelmässig einzelne Bestandteile ihres Namens vom Bach, hier Adenauer -
und Gilgenbacherbach, ab. Da die Endung "Bach" nach Ansicht von
Sprachwissenschaftler fränkischen Ursprungs ist, kann vielleicht die Gründungszeit
dieser Orte möglicherweise bereits in fränkischer Zeit erfolgt sein. Die Vorsilbe "Leim" bedeutet im Alt- und
Mittelhochdeutschen Lehm. Der Name Leimbach bedeutet also verschlammtes Gewässer. 1163 Gilgenbach wird erstmals in einem Brief von Konrad von Gilgenbach erwähnt. 25. Mai 1216 Leimbach erstmals in einer Urkunde vom des Grafen Ulrich von Nürburg erwähnt Die Entstehungszeit von Adorferhof ist ungewiss. Bis 1290
zur Grafschaft Nürburg gehörig, kamen die Orte
danach zum kurkölnischen Amte Nürburg. 1782 bis 1786
führten die Leimbacher
gegenüber Lückenbach einen
Rechtsstreit vor der Nürburger Amtsverwaltung in Adenau wegen einer gemeinsamen
Schweineherde. Der Leimbacher Schweinehirt hatte von der Lückenbacher
Herde 15 Tiere nach Leimbach getrieben. Leimbach wurde zur Zahlung einer
Geldstrafe nach Lückenbach verurteilt. 1768 - 1791
führte Leimbach mit Reifferscheid eine
Streit wegen eines Scheideweges. Im Jahre1790 baten die Leimbacher den Kurfürsten
eine neue Büscheordnung zu genehmigen. Dieser lehnte jedoch das Gesuch ab, mit
der Begründung, die Büscheordnung des Erzstiftes von 1759 enthalte alles bezüglich
der Waldungen, die Leimbacher sollten einen
Büschhüter einstellen und ihm diese Ordnung einschärfen. 1823 wurde das Holz der Adofer Höfer zu den Kommunallasten der Gemeinde Gilgenbach mit herangezogen. 1826 beschwerten sich dieselben über die zu entrichtenden Viehtaxen nach Gilgenbach. Ihre Beschwerde wies der Adenauer Landrat ab, weil die Adorfer Höfer auch Gilgenbacher Grundstücke zum Weiden ihres Viehs benutzen würden. Bei einem Erlass der Taxe müssten sie anderweitige zur Bestreitung der Gilgenbacher Gemeindebedürfnisse betragen. Dann hätten sie mehr als jetzt zu bezahlen. 1888 Als die Bahnlinie bis Adenau gebaut wurde,
erhielt auch Leimbach eine Bahnstation. Zu Anfang des 20igsten Jahrhunderts erhielt Leimbach eine
Wasserleitung, in den 20iger Jahren bekamen Leimbach, Gilgenbach und Adorferhof
elektrisches Licht. 8. Oktober
1944 Sprengbomben zerstörten die alte Leimbacher Mühle. Weitere Bomben fielen in Leimbach
am 22. und 29.10.1944, die tiefe Trichter rissen. 1951
zählte Leimbach 208 und Gilgenbach mit Adorferhof
133 Einwohner. Seit den 60 iger Jahren besteht in Leimbach die WECO
Polstermöbel GmbH und Co. ,die vielen Eiflern Beschäftigung bietet. Seit dem 1. November 1970 bilden die Orte Leimbach,
Gilgenbach und Adorferhof eine politische Gemeinde . Sie hat heute ca. 560
Einwohner. 1972
erhielten Gilgenbach und Adorferhof eine
Wasserleitung.
1975
Im Rahmen der Gebietszusammenlegung wollte man Leimbach an Adenau anschließen, was aber der Rat der Gemeinde einstimmig ablehnte. 1981 Errichtung eines Umkleidegebäudes auf dem Sportplatz
1989
Dorferneuerung 1.
Bauabschnitt des Dorfplatzes . 1994
Nach Abschluss der Kanalbaumaßnahmen im Bereich der
alten Bahntrasse konnte der II. Bauabschnitt des Dorfplatzes beendet werden. Dezember 1992 Erster Spatenstich zum Gemeindezentrum Leimbach. Mai 1994 feierliche Einweihung des Gemeindezentrums Leimbach. 1994 Beginn
des Spielplatzbaues in Eigenleistung
gegenüber des Gemeindezentrums .
1995 Neugestaltung des Kapellenumfeldes in Leimbach . Diese Baumaßnahme wird 1996 und 1997 aus Dorferneuerungsmittel bezuschusst.
Ende Juni 1995 erfolgte der Start zum 1. Bauabschnitt des Radweges. Im September
1996
wurde der Radweganschluss Leimbach Dorfplatz - Industriegebiet Adenau
fertiggestellt. 1995 Neugestaltung der Sengenbachstraße Mai 1998
nach 4 monatigem Umbau war der Kindergarten
bezugsfertig, im
Sommer wurde er offiziell eingeweiht. Im Obergeschoss ist die Gemeindeverwaltung mit Büro,
Archiv und Sitzungssaal untergebracht. 16. Mai 1997
.Baubeginn des neuen
Feuerwehrgerätehauses.
1300 Arbeitsstunden wurden von den fleißigen Helfern
der Feuerwehr erbracht. Am 20.09.1998
feierliche Einweihung des neuen Gerätehauses
und Übergabe des neuen Fahrzeuges durch
Verbandsbürgermeister Romes
. Am 12. Juni 1999 erhält der Kindergarten
den Namen “Eifelzwerge”. 14. November 1999 Einweihung des Schulungs- und Ausstellungszentrums der Fa. WECO 23. März 2000 Richtfest am Hallenneubau des Sägewerkes Schumacher Seit Mitte 2001 Kanalbauarbeiten in Leimbach und Gilgenbach 2002 Ortsteil Leimbach komplett ans Abwassernetz angeschlossen. Gilgenbach-Unterdorf ebenfalls. 2003
Aus dem "Hotel Jägerhof "wird das "Onroad-Café".
Kanal - und Straßenbaumaßnahme im unteren Teil der Birkenbachstraße und
in Gilgenbach bis Adorferhof. Im
Januar 2004
zählte Leimbach 344 und Gilgenbach mit Adorferhof
217 Einwohner. 2005 Renovierung des Sportplatzgebäudes. 2006 Bebauungsplan "Am Rosenberg" wird rechtskräftig. Kanalbauarbeiten und Baulandumlegung "Am Rosenberg". 2007 "Am Rosenberg" werden die ersten Häuser gebaut. Fa . Weco meldet Konkurs an. Gute Nachricht Ende September, WECO wird weiterexistieren. Neustart mit ca. 60 Arbeitnehmern. 2008 Mitte April beginnt der Straßenbau im Bebauungsplangebiet "Am Rosenberg" Schule: 1830 wird eine Schule in
Gilgenbach erwähnt, sowie ein Lehrer Johann Josef Müller aus Lind. Bald nach
Eröffnung der Schule in Leimbach wurden dort auch die Kinder aus Gilgenbach
unterrichtet. Wegen der ständig anwachsenden Schülerzahl erbaute man 1964 eine
neue zweiklassige Schule. Nach Auflösung der Volksschule 1972 besuchen die
Kinder die Schulen in Adenau.
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